VWL 1: Mikroökonomie — Skript

Haushalte, Unternehmen, Märkte & Wettbewerb

Kompakt aufbereitetes Skript mit Formeln, Beispielen und Skizzen — das erste Kapitel ist komplett kostenlos, der Rest schaltest du mit dem Modul frei.

Kap. 1

Markt und Budgetmenge

Mikroökonomik untersucht, wie einzelne Haushalte und Unternehmen unter Knappheit Entscheidungen treffen und wie diese Entscheidungen sich über Märkte koordinieren. Den Ausgangspunkt bildet die Budgetrestriktion eines Haushalts.

1.1 Güterbündel und Budgetgerade

Ein Güterbündel (x₁,x₂) beschreibt die konsumierten Mengen zweier Güter. Bei Preisen p₁,p₂ und Einkommen m umfasst die Budgetmenge alle Bündel, die sich der Haushalt leisten kann: p₁x₁+p₂x₂ ≤ m. Die Budgetgerade (die Grenze dieser Menge) ergibt sich aus p₁x₁+p₂x₂ = m.

Budgetgerade

Menge der Güterbündel, die das gesamte Einkommen genau ausschöpfen.

Die Steigung der Budgetgeraden beträgt −p₁/p₂ und gibt an, wie viele Einheiten von Gut 2 aufgegeben werden müssen, um eine zusätzliche Einheit von Gut 1 zu konsumieren (die relative Opportunitätskosten der beiden Güter zueinander).

Beispiel:Bei m=100€, p₁=4€ (Kaffee), p₂=10€ (Bücher) lautet die Budgetgerade 4x₁+10x₂=100. Verzichtet der Haushalt auf 5 Tassen Kaffee, kann er sich dafür 2 zusätzliche Bücher leisten (Steigung −4/10=−0,4: für jedes Buch weniger braucht man 2,5 Kaffee weniger, bzw. andersherum).

1.2 Verschiebungen der Budgetgeraden

Eine Einkommensänderung verschiebt die Budgetgerade parallel (die Steigung −p₁/p₂ bleibt gleich), da sich das maximal konsumierbare Bündel proportional zu m ändert. Eine Preisänderung eines Gutes dreht die Budgetgerade dagegen um den Achsenabschnitt des jeweils anderen Gutes, da sich die relative Opportunitätskostenrelation ändert.

Steuern und Subventionen lassen sich als Preis- bzw. Einkommensänderungen modellieren: eine Mengensteuer auf Gut 1 erhöht den effektiven Preis p₁ (Drehung), eine Pauschalsubvention erhöht m (Parallelverschiebung).

Beispiel:Verdoppelt sich das Einkommen m bei konstanten Preisen, verschiebt sich die Budgetgerade parallel nach außen — jedes vorher erschwingliche Bündel bleibt erschwinglich, und zusätzliche Bündel werden erreichbar.
Kap. 2

Präferenzen und Nutzen

🔒 Gesperrt

Um zu modellieren, welches Güterbündel ein Haushalt innerhalb seiner Budgetmenge bevorzugt, braucht es ein formales Modell von Präferenzen. Dieses Kapitel führt Indifferenzkurven und die Nutzenfunktion ein.

Dieses Kapitel gehört zum Modul VWL 1: Mikroökonomie und ist nach dem Kauf sofort freigeschaltet.

Modul freischalten
Kap. 3

Optimale Entscheidung und Nachfrage

🔒 Gesperrt

Kombiniert man Präferenzen mit der Budgetrestriktion, ergibt sich das zentrale Optimierungsproblem des Haushalts: das beste erschwingliche Güterbündel zu finden. Dieses Kapitel leitet daraus die individuelle Nachfrage her.

Dieses Kapitel gehört zum Modul VWL 1: Mikroökonomie und ist nach dem Kauf sofort freigeschaltet.

Modul freischalten
Kap. 4

Konsumentenrente, Marktnachfrage und Marktgleichgewicht

🔒 Gesperrt

Aggregiert man individuelle Nachfrageentscheidungen über alle Haushalte, entsteht die Marktnachfrage — die Grundlage, um Marktpreise und den Wohlfahrtsgewinn aus Marktteilnahme zu bestimmen.

Dieses Kapitel gehört zum Modul VWL 1: Mikroökonomie und ist nach dem Kauf sofort freigeschaltet.

Modul freischalten
Kap. 5

Bekundete Präferenzen und Slutsky-Zerlegung

🔒 Gesperrt

Wenn ein Preis sich ändert, wirkt das gleichzeitig über zwei Kanäle auf die Nachfrage. Die Slutsky-Zerlegung trennt diese Effekte sauber und liefert damit ein tieferes Verständnis der Nachfragereaktion.

Dieses Kapitel gehört zum Modul VWL 1: Mikroökonomie und ist nach dem Kauf sofort freigeschaltet.

Modul freischalten
Kap. 6

Anfangsausstattung, Nettohandel und Arbeitsangebot

🔒 Gesperrt

Nicht jeder Haushalt verfügt über ein festes Geldeinkommen. Oft besitzt er stattdessen bereits eine Menge der gehandelten Güter selbst und tauscht am Markt. Dieses Kapitel erweitert die Budgettheorie auf diesen Fall und zeigt, wie sich daraus auch das Arbeitsangebot als Spezialfall ableiten lässt.

Dieses Kapitel gehört zum Modul VWL 1: Mikroökonomie und ist nach dem Kauf sofort freigeschaltet.

Modul freischalten
Kap. 7

Technologie und Gewinnmaximierung der Unternehmung

🔒 Gesperrt

Nach der Haushaltstheorie wendet sich dieses Kapitel der Angebotsseite zu: Wie modellieren wir die Produktionsmöglichkeiten einer Unternehmung, und wie entscheidet sie über den gewinnmaximalen Faktoreinsatz?

Dieses Kapitel gehört zum Modul VWL 1: Mikroökonomie und ist nach dem Kauf sofort freigeschaltet.

Modul freischalten
Kap. 8

Kostenminimierung und Kostenkurven

🔒 Gesperrt

Bevor eine Unternehmung ihren Gewinn maximiert, muss sie für jeden Output die kostengünstigste Faktorkombination wählen. Dieses Kapitel behandelt Kostenminimierung und die daraus abgeleiteten Kostenkurven.

Dieses Kapitel gehört zum Modul VWL 1: Mikroökonomie und ist nach dem Kauf sofort freigeschaltet.

Modul freischalten
Kap. 9

Angebot der Unternehmung und Marktangebot der Branche

🔒 Gesperrt

Aus der Kostenstruktur einer Unternehmung lässt sich ihre Angebotsentscheidung ableiten. Aggregiert man über alle Unternehmen einer Branche, ergibt sich das Marktangebot — das Gegenstück zur Marktnachfrage.

Dieses Kapitel gehört zum Modul VWL 1: Mikroökonomie und ist nach dem Kauf sofort freigeschaltet.

Modul freischalten
Kap. 10

Monopol

🔒 Gesperrt

Nicht jeder Markt ist durch vollkommene Konkurrenz gekennzeichnet. Ein Monopol — ein einzelner Anbieter ohne direkte Konkurrenz — verhält sich fundamental anders, mit spürbaren Folgen für Preis, Menge und Wohlfahrt.

Dieses Kapitel gehört zum Modul VWL 1: Mikroökonomie und ist nach dem Kauf sofort freigeschaltet.

Modul freischalten
Kap. 11

Spieltheorie

🔒 Gesperrt

Viele ökonomische Situationen mit wenigen Akteuren, deren Entscheidungen sich gegenseitig beeinflussen, lassen sich als Spiele modellieren. Dieses Kapitel führt die Grundkonzepte strategischer Interaktion ein, die im folgenden Kapitel auf Oligopolmärkte angewendet werden, aber weit über Märkte hinaus einsetzbar sind.

Dieses Kapitel gehört zum Modul VWL 1: Mikroökonomie und ist nach dem Kauf sofort freigeschaltet.

Modul freischalten
Kap. 12

Oligopoltheorie

🔒 Gesperrt

Mithilfe der im vorigen Kapitel eingeführten spieltheoretischen Grundkonzepte lässt sich nun das Oligopol analysieren: wenige Anbieter, deren Entscheidungen sich gegenseitig direkt beeinflussen. Dieses Kapitel behandelt die wichtigsten Oligopolmodelle.

Dieses Kapitel gehört zum Modul VWL 1: Mikroökonomie und ist nach dem Kauf sofort freigeschaltet.

Modul freischalten
Kap. 13

Tausch, Wohlfahrtstheorie und intertemporale Entscheidung

🔒 Gesperrt

Zum Abschluss weitet dieses Kapitel den Blick von einzelnen Märkten auf das Zusammenspiel mehrerer Akteure und Zeitpunkte: Wie profitieren zwei Tauschpartner voneinander, wann ist eine Allokation effizient, und wie entscheiden Haushalte über Konsum und Ersparnis über die Zeit?

Dieses Kapitel gehört zum Modul VWL 1: Mikroökonomie und ist nach dem Kauf sofort freigeschaltet.

Modul freischalten